Eine Mütze unter’m Fahrradhelm
…ist so als würde man das Tragwerk eines Gebäudes ausserhalb der Wärmedämmung und Witterungsschicht bauen.
Heute früh schaute ich aus dem Fenster und sagte mir: “Welch schönes Wetter. Perfekt um mit dem Fahrrad durch die City zu cruisen und vielleicht mal die eine oder andere Sehenswürdigkeit zu besuchen.”
Nach dem Frühstück änderte sich das Wetter ein wenig – der Plan durch die Stadt zu fahren blieb.
15 Grad und bedeckt sollten mich nun wirklich nicht vom Fahrradfahren abhalten. Ich war der Witterung entsprechend angezogen – also schwang ich mich auf meinen Drahtesel und düste los.
Ich fuhr zwei Stunden in der Gegend rum und das Wetter wurde sogar noch ein bisschen ekliger. Die Sonne kam gar nicht mehr raus, stattdessen stellte sich ein wenig Nieselregen und eine steife Prise ein.
Die Wahl meiner Klamotten lies mich nicht frieren, aber irgend etwas fühlte sich extrem unangenehm an.
Der Kopf!!!
Der Wind pfiff durch die “Kühlrippen”, die Ohren kühlten schon allein durch den Fahrtwind aus und als es auch noch zu Regnen begann wurden die Haare partiell nass. Klasse!!!
An diesem, sonst eigentlich recht schönen Sonntagvormittag, schwor ich mir, nie wieder ohne meinen Helt eine Fahrrad-Tour zu unternehmen.
Es ist total irrsinnig eine Mütze oder sonst was unter dem Fahrradhelm zu tragen. Regen und Wind sollen gar nicht erst in die Schutzkonstruktion eindringen.
Jeder Helt-Pro bietet eine innenliegende Hartschale mit einer Dämpfungsschicht. Aussen halten verschiedene Materialen, wie Wolle, Polyester, Wildlederimitat und sogar Jeans – je nach Design, Wind und Wetter von dir und der Schutzkonstruktion fern. Im Inneren kommt dein Kopf nur mit feinem Fleece in Berührung.
Das ganze schaut auch noch verdammt gut aus.
This entry was written by
thorstenfentz, posted on
13. September 2009 at 13:46, filed under
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